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Glaube und Theologie - Beziehung zu Gott Meine Priorität

  • siegmundf
  • vor 1 Tag
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Stunden

Willkommen.

Ich bin auf dem Weg zum katholischer Wort Gottes Leiter und Kandidat für den Ständigen Diakon. Mein Dienst gilt der Verkündigung des Wortes Gottes, der katholischen Glaubenslehre und der Evangelisation in einer zunehmend säkularen Welt.


Eye-level view of a serene church interior with stained glass windows
A peaceful church interior showcasing beautiful stained glass.

MEIN GLAUBENSWEG



🟦 Theologische Ausbildung


St. Augustine Institute (USA)


Ich habe folgende Zertifikatskurse abgeschlossen:

• Die Kirche und die Sakramente

• Glaube und Vernunft

• Rechtfertigung

• Die Geschichte des Alten Testaments

• Neuevangelisierung

• Die Bekenntnisse des heiligen Augustinus

• Grundprinzipien der katholischen Soziallehre

• Weihnachten

• Gott


Diese Kurse bilden eine strukturierte theologische Ausbildung in Schrift, Lehre und katholischer Weltanschauung.


(Die offiziellen Zertifikate mit Verifikationsnummern sind vorhanden.)



Diözesane Ausbildung – Brixen


Ich befinde mich in der Ausbildung zum Wortgottesleiter und Kandidaten für den Ständigen Diakonat in Zusammenarbeit mit der

Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen

(Diözese Bozen-Brixen).


Diese Ausbildung umfasst:

• Heilige Schrift

• Liturgie

• Dogmatik

• Pastoraltheologie

• Geistliche Begleitung

• Homiletik und Verkündigung



🟦 Sendung


Mein Dienst gilt:

• der treuen Verkündigung der Heiligen Schrift

• der Lehre der katholischen Kirche

• der Evangelisation

• dem geistlichen Wachstum durch Sakramente, Gebet und Wahrheit


Ich stehe bewusst in der Ordnung und Lehre der Kirche.


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🟦 Mehr über meinen Glaubensweg


Unser Elternhaus war – besonders durch meine Mutter – tief im katholischen Glauben verwurzelt. Unternehmertum, christlich-katholische Werte, Lebensführung und Erziehung bildeten von Anfang an eine untrennbare Einheit und haben mich nachhaltig geprägt.


Durch meine Mutter und später auch durch einen Paten-Onkel erhielt ich früh religiöse Bücher, Schriften und Kassetten als geistliche Lernmaterialien. Fast täglicher Kirchenbesuch, Bibellesen, Katechese, Ministranten- und Altardienst, Wallfahrten, die Sakramente und intensive Glaubensgespräche gehörten zu meinem Alltag.


Seit meinem 15. Lebensjahr begleiten mich das tägliche Bibellesen und das persönliche Gebet. Gleichzeitig war ich schon früh kritisch gegenüber kirchlichen Richtungen und Autoritäten und scheute mich nicht, auch mit Priestern – besonders aus strengeren orthodoxen Strömungen – zu diskutieren. Diese Spannung zwischen Treue zum Glauben und geistiger Suche begleitete mich über viele Jahre.


In dieser Suche öffnete ich mich zeitweise verschiedenen spirituellen Strömungen, die besonders in den 1980er- und 1990er-Jahren verbreitet waren. Rückblickend erkenne ich darin deutliche Einflüsse von New Age und New Thought, die sich mit meinem christlichen Glauben vermischten. Meine Lektüre reichte von christlichen Mystikern wie Meister Eckhart und Johannes Tauler über Autoren wie Emanuel Swedenborg, Jakob Lorber, C. S. Lewis und Anthony de Mello bis hin zu östlichen Lehrern wie Yogananda, Ramana Maharshi und der Bhagavad Gita. Ich absolvierte sogar eine Kriya-Yoga-Ausbildung und lernte Transzendentale Meditation kennen. Auch Denker wie Gandhi, Sacharow und Sun Tzu prägten mich.


Je tiefer ich mich auf diese Wege einließ, desto deutlicher wurde mir jedoch, dass sie meine Sehnsucht nach Wahrheit nicht stillen konnten. Um das Jahr 2000 führte mich dieser Weg wieder klarer zurück zum Christentum – zunächst allerdings geprägt von modernen, liberalen christlichen Bewegungen, die ich heute als New-Thought- und Prosperity-Gospel-Strömungen erkenne. Bücher wie The Secret erwiesen sich dabei als besonders irreführend. Werke wie Happy Lies von Melissa Dougherty halfen mir später, diese Prägungen einzuordnen. Obwohl ich der Bibel und dem Gebet treu blieb, erkannte ich, wie stark meine Auslegung zeitweise davon beeinflusst war. Auch Vorurteile gegenüber der katholischen Kirche als angeblich korruptem und politischem System trug ich damals noch in mir mit allen Möglichen Argumentationen beeinflusst von moderner Theologie.


Während meiner Zeit in den USA lernte ich viele non-denominational Churches kennen – mit einigen verbindet mich bis heute eine tiefe Freundschaft. Ich erlebte engagierte Prediger, moderne Musik und große Dynamik, aber auch viel Inszenierung. Gerade dadurch wuchs in mir eine tiefe Sehnsucht nach der Mutterkirche, und ich begann wieder regelmäßig katholische Gottesdienste zu besuchen.


Der entscheidende Wendepunkt kam durch das Studium der Apostolischen Väter: Ignatius von Antiochien, Polykarp, Irenäus, Clemens von Rom und die Didache überzeugten mich von der historischen und geistlichen Echtheit der katholisch-apostolischen Kirche. Große Hilfe waren mir auch katholische und christliche Apologeten wie Joe Heschmeyer, Jimmy Akin und Frank Turek sowie Podcasts und Vorträge von Bischof Robert Barron, Catholic Answers, Pater Mike Schmitz, Dr. Scott Hahn, Keith Nester und anderen.


Besonders prägend wurde für mich die Ignatius Catholic Study Bible, die mir die innere Einheit und Tiefe der Heiligen Schrift neu erschloss. Daraus wuchs auch meine Liebe zu den großen Lehrern der Kirche – dem heiligen Augustinus, dem heiligen Thomas von Aquin und Joseph Ratzinger (Papst Benedikt XVI.).


Heute erkenne ich: Meine vielen Umwege waren Teil eines Weges, der mich nicht von Christus weggeführt, sondern mich durch Demut immer tiefer in die Wahrheit seiner Kirche hineingeführt hat.


Ich pendelte über Jahre zwischen katholischen Gemeinden und freikirchlichen Gemeinschaften. Die wertvollen Erfahrungen in Youth Groups, Bibelstudien und gelebter Gemeinschaft vertieften meine Überzeugung, dass die Kirche Jesu Christi in ihrer Fülle in der katholisch-apostolischen Kirche gegenwärtig ist.


In den katholischen Gemeinden der USA verspürte ich schließlich einen klaren Ruf, mich dem Dienst Jesu Christi ganz hinzugeben. Besonders im Kontrast zwischen der lebendigen Kirche in Florida und der geistlich oft müden Situation im deutschsprachigen Raum wurde mir bewusst, welch unermesslichen Schatz viele Katholiken besitzen, ohne ihn zu erkennen. Der Ruf war deutlich: nicht nur zu analysieren, sondern Verantwortung zu übernehmen, neu zu evangelisieren und – im Einverständnis mit meiner Frau – den Weg zum Diakon zu gehen.


Heute diene ich als Lektor in Südtirol und in Cape Coral (Florida). Ich habe meine theologischen Studien Anfang 2025 am St. Augustine Institute (USA) begonnen und befinde mich in der Ausbildung zum Wort-Gottes-Leiter und zum Diakon in Zusammenarbeit mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen (Diözese Bozen-Brixen). Zusätzlich habe ich mehrere theologische Kurse am St. Augustine Institute abgeschlossen.


Mein Anliegen ist es, der Kirche durch Verkündigung, Lehre und geistlichen Dienst treu zu dienen – zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen unsere Gegend zu re- evangelisieren hin zur wahren Kirche, welche von Jesus gegründet wurde: der Katholisch- Apostolischen Kirche.

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